Diskussion über diese Post

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Avatar von Peter Fuermetz

Lieber Jonas Schaible, ich kann diese Gefühle und Gedanken so gut nachvollziehen.Je mehr und je länger ich mich mit Klimathemen beschäftige, desto öfter wundere ich mich, dass wir nicht viel, viel mehr drüber reden, dass wir so oft und so gekonnt den Kopf in den Sand stecken. Natürlich, Teheran ist nicht nur durch den Klimawandel (eigentlich: Klimakatastrophe) in dieser misslichen Lage. Und natürlich ist das Klima und die Erderwärmung nicht das einzige Problem, das wir haben. Was mir dazu allerdings auch einfällt: je verrückter der Pessimismus spielt (soll ich mich jetzt mit „Kollapsologie“ beschäftigen…?), desto öfter bin ich mit unglaublich tollen Menschen, Initiativen, Institutionen und Wissensbeständen konfrontiert, die dann doch auch wieder irgendwie Hoffnung machen. Ich bin ja schon 73 und habe eine ähnliche Lage und Stimmung noch nie erlebt, trotzdem habe ich ganz im Innersten immer noch oft die „Gewissheit“, dass der momentane Lauf all dieser „hoax“-Gröhler irgendwann verpuffen wird. Und dass sich dann die anderen mit all der Weisheit, Solidarität und der Liebe zum Leben durchsetzen werden. Naiv, oder? Vermutlich. Und trotzdem…!

Avatar von Jörg Haas
Dec 13Bearbeitet

Vielen Dank, lieber Jonas Schaible. Mir gehen gerade auch eher trübe Gedanken durch den Kopf. Aber die Vorstellung, dass wir es "gegen alle Wahrscheinlichkeit" doch schaffen könnten - das ist wirklich inspirierend. Also: Angepackt und los geht's.

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